Seit ihrer Entstehung ist die Gemeinde Jesu umkämpft. Der Kirchenvater Tertullian hielt den römischen Machthabern, die die Christen brutal verfolgten, entgegen: „Wir werden jedes Mal zahlreicher, sooft wir von euch niedergemäht werden; ein Same ist das Blut der Märtyrer.“ Weder Unterdrückung noch Gewalt noch Ächtung können die Gemeinde Jesu auslöschen, denn „die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen“ (Matthäus 16,18).
Auch heute noch wird die Gemeinde stark bedrängt. Doch dieses Leiden wird das Evangelium nicht behindern, sondern voranbringen. Aus seiner Gefangenschaft schrieb Paulus: „Ich will aber, Brüder, dass ihr erkennt, wie das, was mit mir geschehen ist, sich vielmehr zur Förderung des Evangeliums ausgewirkt hat“ (Philipper 1,12).
Während die westliche Christenheit scheinbar in ruhigen Gewässern fährt, befinden sich in vielen Ländern unsere Glaubensgeschwister in heftigen Stürmen. Auf der ECKSTEIN-Konferenz wollen wir uns mit den verfolgten Christen solidarisieren und für sie beten. Wir wollen auch daran erinnern, dass die Freiheit, die wir genießen, keine Selbstverständlichkeit ist. Die Konferenz soll den Glauben der Teilnehmer an die Güte Gottes stärken, selbst wenn wir um Christi willen leiden, und uns auch auf mögliches Leid in der Zukunft vorbereiten.
Sprechen werden Mike Bullmore (USA), weitere Pastoren und Missionare von drei Kontinenten, Christian und Wolfgang Wegert (Hamburg) und die Arche-Pastoren.











